Klang im Kloster - Musikfestival



KLANG IM KLOSTER - Musik-Festival - 27.-28.08.2016

In Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main und dem MusikForum Mannheim plant die Agentur ALLEGRA seit 1998 diesen kulturellen Beitrag für das Museumsuferfest der Stadt Frankfurt. Renommierte Künstler bieten auf historischen Instrumenten Musik und Tanz aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock. Die Konzerte finden jeweils Samstag und Sonntag um 12, 13, 14 und 16 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters statt. Ermöglicht werden die kostenlosen Konzerte (Eintritt mit Museumsuferbutton) in diesem Jahr durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung.
Unter dem Titel „VON DER SCHÖNHEIT - Empfindungen und Farben im Barock" spielen und tanzen u.a. Susanna Borsch & Matthias Weilenmann (Blockflöte), Mechthild Karkow (Violine), Eva Maria Pollerus & Jesper Christensen (Cembalo), Bernd Niedecken & Partnerin (Tanz). Es erklingen auf Originalinstrumenten verschiedene Programme mit Musik von Hildegard von Bingen, J.J. van Eyck, Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Georg Philipp Telemann und anderen. Am Samstag stehen außerdem Teilnehmer der ASPECTE-Meisterkurse (www.aspecte-kurse.de) auf der Bühne. 
Download: Programm 2016 (pdf)

Mit freundlicher Unterstützung der


 


Wir informieren Sie immer aktuell mit unserem Newsletter: Newsletter bestellen

   Über Klang im Kloster


Das gefällt Ihnen?

Ihnen gefällt das Projekt und Sie möchten unsere Arbeit unterstützen? Mit einer Mitgliedschaft im Verein MusikForum Mannheim helfen Sie uns - und bekommen im Gegenzug hautnah alles über unsere Projekte, Konzerte und andere interessante musikalische Veranstaltungen mit.

Helfen Sie mit, dass „Klang im Kloster" auch in Zukunft einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Frankfurt am Main findet. Für Firmen und Privatleute besteht die Möglichkeit zur Unterstützung des Festivals durch ein Sponsoring oder eine steuerlich abzugsfähge Spende.
(Info
: Tel. 0621-8321270 oder MusikForum Mannheim)

Hintergrund
Seit 1998 organisiert die Agentur ALLEGRA das beliebte Festival für „Alte Musik" im Rahmen des Museumsuferfestes der Stadt Frankfurt am Main. In der malerischen Kulisse des Kreuzgangs und des Refektoriums des Karmeliterklosters Frankfurt am Main finden die Konzerte mit Alter Musik statt. Es handelt sich um die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in der Stadt, deren Ursprünge bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück reichen. Im alten Stadtkern der europäischen Finanzmetropole liegt das Karmeliterkloster. Von herausragender kunsthistorischer Bedeutung sind dabei die Wandmalereien des schwäbischen Malers Jörg Ratgeb (um 1480-1526). Die Darstellungen gelten als die bedeutendsten vorbarocken Wandmalereien nördlich der Alpen. Unter den eindrucksvollen Wandmalereien erlebten jährlich 5000 Besucher besinnliche Stunden mit Musik aus Mittelalter, Barock und Klassik.

mehr... weiter

Klang im Kloster 2015

Das war Klang im Kloster 2015. Über 1000 Besucher erlebten hautnah Musik aus Mittelalter und Barock und spehardische Musik. Mit dabei waren der österreichische Geiger Gunar Letzbor, das Ensemble MELiOS, Cora Schmeiser und Susanne Ansorg sowie Eva Maria Pollerus. mehr... weiter
Diashow des Festivals vom 29.-30.08.2015 Ein Video-Beitrag von Hans-Peter Brill - meinFrankfurt

Crowdfunding für Klang im Kloster 2015

Vielen Dank für Ihre Unterstützung in den letzten Wochen für unser Festival „Klang im Kloster“. Am 10. Januar 2015 endete unsere 1. Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext.

Mit Ihrem Beitrag haben Sie es möglich gemacht, dass auch in diesem Jahr ein Alte-Musik-Programm im Rahmen des Museumuferfestes in Frankfurt/M stattfinden kann. Unser Dank gilt auch der finanziellen Unterstützung durch das Institut für Stadtgeschichte. Nur damit konnten die benötigte Summe erreichet und das Crowdfunding-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

In den nächsten Woche beginnen wir mit den weiteren Planungen und werden voraussichtlich im April die „Dankeschöns“ versenden.

Mit unserem Newsletter werden Sie aktuell informiert!

Klang im Kloster braucht Ihre Unterstützung!

Seit 2013 gibt es keinen Zuschuss seitens der Stadt Frankfurt mehr. Wir sind zukünftig auf die Unterstützung privater Geldgeber, Sponsoren und Stiftungen angewiesen. Wer hier einen Kontakt vermitteln kann oder selbst in der Lage ist hier zu helfen ist herzlich eingeladen! Der gemeinnützige Verein MusikForum Mannheim e.V. ist das Kompetenzzentrum für Alte Musik im Rhein-Neckar-Raum und hat 2013 als Veranstalter das Festival fortgesetzt. Es wäre schön, wenn wir dieses einzigartige Kulturangebot fortsetzen können.
Helfen Sie mit, dass „Klang im Kloster" auch in Zukunft einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Frankfurt am Main findet. Für Firmen und Privatleute besteht die Möglichkeit zur Unterstützung des Festivals durch ein Sponsoring oder eine steuerlich abzugsfähige Spende. Kontakt: Thomas Rainer, Tel. 0621-8321270, info@mfm-ev.de

Sehen Sie hier kurze Impressionen des Festivals vom 24.-26.8.2013

Publikum ist begeistert vom Festival 2013

Über 2400 begeisterte Besucher feierten die Künstler des diesjährigen Festivals. Bereits ab 12 Uhr bekam man teilweise nur noch eine Stehplatz im Refektorium. Dank der Unterstützung der Crespo Foundation und des Instituts für Stadtgeschichte sowie mit den Beiträgen und Spenden der Mitglieder des MusikForum Mannheim wurden an diesem Wochenende 12  Konzerte im Rahmen des Museumsuferfestes angeboten. Im Auftrag des Vereins organisierte zum 15. Mal die Agentur ALLEGRA verschiedene Programme für "Alte Musik". Es spielten das Ensemble „Tamigi" mit Irene Mennen (Blockflöte), Hans Joachim Berg (Violine), Gesine Petersmann (Cello) und Toshinori Ozaki (Laute), das Ensembles „Ars Musica Zürich" mit Sabrina Frey (Blockflöte), Marco Frezzato (Violoncello), Jürgen Banholzer (Cembalo) und Margit Übellacker (Hackbrett) und die Sängerin Ute Kreidler.  

Hier können auch Sie das Festival unterstützen: Spenden & Sponsoring 

mehr... weiter

Klang im Kloster 2012 wieder ein großer Erfolg



Über 1200 Besucher kamen am Samstag und Sonntag zu den Konzerten, die von 12 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde im Rahmen des Museumsuferfestes stattfanden. Im Auftrag des Instituts für Stadtgeschichte organisierte zum 14. Mal die Agentur ALLEGRA verschiedene Programme für "Alte Musik". Auf historischen Instrumenten konzertierten im Refektorium des Karmeliterklosters Frankfurt am Main die Ensembles „In Paradiso", „Main Quartett" sowie Annette Wieland (Mezzosopran), Katharina O. Brand (Hammerflügel) und Hans Joachim Berg (Violine).
Die Besucher wünschen sich zukünftig wieder mehr Konzerte, nachdem dieses Jahr aus finanziellen Gründen das Programm gekürzt und die drei Abendkonzerte entfallen mussten. Hier können auch Sie das Festival unterstützen: Spende & Sponsoring 

mehr... weiter

Video - Live - Ausschnitte aus den Konzerten



Klang im Kloster - Konzerte zum Museumsuferfest



KLANG IM KLOSTER - Festival für Alte Musik
im Karmeliterkloster / Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/M

Seit 1998 organisiert die Agentur ALLEGRA das beliebte Festival für „Alte Musik" im Rahmen des Museumsuferfestes der Stadt Frankfurt am Main. In der malerischen Kulisse des Kreuzgangs und des Refektoriums des Karmeliterklosters Frankfurt am Main finden die Konzerte mit Alter Musik statt. Es handelt sich um die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in der Stadt, deren Ursprünge bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück reichen. Im alten Stadtkern der europäischen Finanzmetropole liegt das Karmeliterkloster. Unter den eindrucksvollen Wandmalereien von Jörg Ratgeb (1470-1526) erlebten über 4500 Besucher besinnliche Stunden mit Musik aus Mittelalter, Barock und Klassik.

Leider kündigte dieses Jahr die Tourismus + Congress GmbH (Organisator des Museumsuferfestes) ihren finanziellen Zuschuss. Deshalb gilt mein großer Dank dem Institut für Stadtgeschichte, das schon seit 2009 mit einem eigenen Beitrag das Festival unterstützt. In diesem Jahr hat das Institut sein Engagement nochmals weiter ausgebaut und zusammen mit Spenden von Bürgern können wir zumindest ein kleines Programm als wichtigen kulturellen Beitrag im Rahmen des Museumsuferfestes aufrecht erhalten. (Mehr Details)

Download: Gesamtprogramm 2012

Unterstützung
Helfen Sie mit, dass „Klang im Kloster" auch in Zukunft einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Frankfurt am Main findet. Für Firmen und Privatleute besteht die Möglichkeit zur Unterstützung des Festivals durch ein Sponsoring oder eine
steuerlich abzugsfähge Spende. Lassen Sie dieses einzigartige Festival in Frankfurt am Main nicht sterben. Wenn nicht im Rahmen des Museumsuferfests , dann doch in einem anderen Rahmen. Zum Wohle der Kultur!

mehr... weiter

Petition "Klang im Kloster"

Klang im Kloster  im Karmeliterkloster Frankfurt am MainZur Rettung des Festivals haben wir eine Petition an den Kulturdezernenten der Stadt Frankfurt am Main erstellt. Hier können Sie diese mit Ihrer Unterschrift unterstützen und mitdiskutieren: Petition KLANG IM KLOSTER
Das Festival ist ein Gewinn für die Stadt Frankfurt am Main, die Besucher des Museumsuferfestes und die vielen jungen Künstler, die sich dort präsentieren können. Menschen werden hier für die klassische Musik begeistert und das Festival ermöglicht auch einkommensschwachen Bürgern eine Teilhabe an Kunst und Kultur.

Spenden können Sie hier: Spende für KLANG IM KLOSTER

mehr... weiter

Pressemeldungen 1998-2011

Auszüge aus den Pressemeldungen zum Festival „Klang im Kloster"

Die Spezialisten für Alte Musik sind die verdienstvollsten Neuerer der Klassikszene. Niemand hat in den vergangenen Dekaden mehr Entdeckungen gemacht als sie. Durch eigene Ausgrabungen erweiterten sie das Repertoire und eröffneten neue Vergleichs- und Erkenntnismöglichkeiten. Ein in diesen Hinsichten idealtypisches Programm boten Swantje Hoffmann und Florian Heyerick beim traditionellen Festival für Alte Musik "Klang im Kloster" zum Frankfurter Museumsuferfest im Refektorium des Karmeliterklosters... (F.A.Z. 30.08.2011)

Blockflöten machen nicht nur Ärger
Die Mannheimer Hofkapelle gastierte mit Bach und Händel bei der Reihe „Klang im Kloster" im Frankfurter Römer.
Zumindest für ein paar Stunden wurde das Frankfurter Rathaus damit zu einem Ort klösterlichen Lebens. Drei Tage lang gab es fast rund um die Uhr Barockmusik aus aller Herren Länder. Schluss- und Höhepunkt war dann das Konzert mit der Mannheimer Hofkapelle und Werken von Graupner, Bach und Händel. Besonders die eingangs gespielte Suite des Darmstädters Graupner erwies sich als schöne Entdeckung des Abends...Besonders im abschließenden Duett kam es hierbei zu einem „Gipfeltreffen" aus erlesenem Gesang und sorgsamer Instrumentalbegleitung. (Frankfurter Neue Presse 28.08.2007)

Klosterklang statt Trubel
Zum Trubel des Museumsuferfests bildet der "Klang im Kloster" den ruhigen Kontrapunkt. Zum Auftakt der von der Agentur Allegra im Auftrag der Frankfurter Tourismus und Congress GmbH ausgerichteten Reihe gastierten mit dem Violinisten John Holloway und dem Ensemble Aspecte aus Zürich renommierte Interpreten für Alte Musik im Karmeliterkloster. Barocke Raritäten waren so mit dem früheren Konzertmeister der "London Classical Players", Matthias Weilenmann (Blockflöte), Brian Franklin (Viola da Gamba) und Martin Derungs (Cembalo, Orgelpositiv) in lebendiger Farbigkeit zu erleben - etwa Suiten von Marin Marais und Matthew Locke oder mit Elan eine Sonata von Dario Castello... (F.A.Z. 30.08.2003)

Die Messe für den ersten Kaiser kam ohne Pomp aus
Evangelische und Katholische Kirchen luden zur Eröffnung des Frankfurter Msueumsuferfestes zu festlichen Krönungsmusiken in den Kaiserdom. Dem Konzert mit Kammerchor, Concerto Saarbrücken und vier Solisten kam ein Zufall zupass. Die Mannheimer Agentur Allegra, die gerne auf neuen Wegen wandelt, hatte im Auftrag der Frankfurter Torusimus- und Congress-GmbH nach bisher verschollenen Krönungsmusiken für den Frankfurter Dom geforscht und war in Wien fündig geworden...So lobte man im voll besetzten abendlichen Kaiserdom auf vielfältige Weise den Herrn. (Frankfurter Neue Presse 24.08.2001)

Kleine Oase im Festtrubel - Alte Musik im Karmeliterkloster
Unter dem Titel "Klang im Kloster" gibt es zum Frankfurter Museumsuferfest auch im Jahr 2000 und damit zum vierten Mal eintrittsfreie Konzerte mit deutschen Ensembles für Alte Musik im Karmeliterkloster (Münzgasse 9). Dort sind am 26. und 27. August, jeweils in der Zeit von 11 bis 19.30 Uhr, in halbstündigem Wechsel im Kreuzgang, im Refektorium oder in der Kirche insgesamt acht meist kleinere Besetzungen mit historischen Instrumenten zu hören. Zu den Ensembles, die sich überwiegend barocker Musik widmen werden, zählen das "Ensemble 1699", das "Ensemble d4", das "Concertino Saarbrücken" und das Duo "Musik und Märchen".
Wie Thomas Rainer, Inhaber der Mannheimer Konzertagentur "Allegra", die die Reihe im Auftrag der Tourismus und Congress GmbH organisiert, gestern sagte, sollen die Besucher im Karmeliterkloster "eine kleine Oase im Trubel des Museumsuferfests" finden... (F.A.Z. 16.8.2000)

Rabiate Hommage an die englische Aufführungspraxis -
Trio Veracini spielt "Musik aus Dresden" im Karmeliterkloster
FRANKFURT. Welche der neun inspirierenden Zeustöchter in diesem Jahr als weitere "Muse ums Ufer Fest" schleicht, ist aufgrund der nicht eindeutigen Zuständigkeiten schwer zu sagen: Polyhymnia, Euterpe oder Kalliope? Jedenfalls hat die mit der Musikhochschule kooperierende Agentur "Allegra" erstmals ein Musikprogramm zum Museumsuferfest organisiert. Zum Auftakt spielte das "Trio Veracini" im Kreuzgang des Karmeliterklosters "Virtuose Musik aus Dresden" von Zeitgenossen Bachs. Dessen vermutlich in Weimar komponierte Sonate e-Moll BWV 1023 für Violine und Continuo gingen John Holloway (Violine), Davit Watkin (Cello) und Lars Ulrik Mortensen (Cembalo) mit viel "brio" an...
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.08.1998)

mehr... weiter

Reaktionen auf den möglichen Wegfall des Festivals "Klang im Kloster"

Museumsuferfest
Festival ‚Klang im Kloster'


Sehr verehrter Herr Professor Semmelroth.

Der Presse durfte auch ich in diesen Tagen entnehmen, dass Frau Oberbürgermeisterin Roth die Schirmherrschaft übernommen hat für die Klosterkonzerte in dieser Stadt. Um so erstaunter, um nicht zu sagen entsetzter war ich jetzt, zu erfahren, dass seitens der offenbar zumindest in finanzieller Hinsicht federführenden ‚Tourismus + Congress GmbH Frankfurt' dem Festival 'Klang im Kloster' die finanzielle Förderung entzogen wurde.

Ist diese Tatsache allein schon ein Grund zur Kritik, so ist die offizielle Begründung geradezu ein kulturpolitischer Skandal: die durch das Festival angesprochene Zielgruppe sei, so heißt es, „ ...nicht deckungsgleich mit der des Museumsuferfestes als fröhliches Sommerfest und Partymeile...". Haben, so muss man sich fragen, die (auch)finanziell Verantwortlichen für das Museumsuferfest zwölf lange Jahre benötigt, um im dreizehnten Jahr festzustellen, dass sie ihre ohnehin dürftigen Zuschüsse für das Festival ‚Klang im Kloster' an die falschen Empfänger und für das falsche Publikum gezahlt haben ? Oder waren hier junge, ach so pragmatische ‚Zielgruppenfetischisten' am Werk, die genauer zu wissen meinen, wie sich Volks- und sogenannte ‚Hochkultur' im Wege stehen? Was für ein geradezu konservativer, sozialer Hochmut enthüllt sich da hinter dem Diktum, dass für die Liebhaber Alter Musik ein fröhliches Sommerfest und Partymeile so etwas wie Gegenwelten seien! Liebhaber Alter Musik , das sind -gottlob- die jungen Musiker , die das Festival ermöglichen, das sind die Zuhörerinnen und Zuhörer in den voll besetzten Konzerten, die nicht in einer Klosterzelle leben, die gerne auch das Museumsuferfest besuchen; und die vor allem dieses leisten: den Beweis dafür erbringen, dass Kultur alle, auch die unterschiedlichsten Menschen darin vereint, dass sie gemeinsam Kultur sind. Aber, wem sage ich das?

Ich will Ihnen, sehr verehrter Herr Professor Semmelroth, nur noch dieses hinzufügen: Wir leben seit gut 50 Jahren in dieser Stadt. Auch in ihren nicht so guten Zeiten haben wir sie immer wieder gegen Kritiker verteidigt, haben das kulturelle Engagement in der und für die Stadt herausgestellt. Sicher, das Festival ‚Klang im Kloster' ist nur ein kleiner Teil, aber ein großer Gewinn für die Kultur in dieser Stadt, für die wir uns auch lange Jahre aktiv engagiert haben. Sichern sie ihnen die weitere Existenz durch finanzielle Hilfe und sagen Sie Ihren Wählern, Ihren Mitbürgern dann, dass in diesem Frankfurt nicht alles sich wie Gewinn, Geld und Zielgruppe buchstabiert.

Ich höre gerne von Ihnen, noch lieber, dass man Ihnen schon beim diesjährigen Festival ‚Klang im Kloster' für Ihre Unterstützung öffentlich und hörbar dankt für Ihre Unterstützung, und gehe dann anschließend um so lieber mit meiner Familie und meinen Freunden auf die Partymeile.

Freundlich grüßend,

Ihre Elke K.


Sehr geehrter Herr Rainer, 

mit großem Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass die Tourismus und Congress GmbH Frankfurt beschlossen hat, die finanzielle Förderung des Festivals für Alte Musik im Rahmen des Museumsuferfestes einzustellen. Seit vielen Jahren ist das Festival für Alte Musik ein "highlight", auf das ich mich besonders freue. Es zählt zu den schönsten musikalischen Erlebnissen. Hier wird Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock präsentiert, die in der Form kaum anderenorts zu hören ist. In dem  historischen Ambiente des Karmeliterklosters stellen sich hochkarätige Spitzenmusiker und Nachwuchstalente einem breiten Publikum und locken mit einem abwechslungsreichen Programm auch Besucher von außerhalb in die Mainmetropole. Die große Nachfrage spricht für sich. Zudem ist das Karmeliterkloster ein Refugium, in das man sich gerne zurückzieht, wenn einem der dröhnende Lärm und die Partystimmung zu beiden Seiten des Mains allzu sehr zusetzen. Auch solchermaßen motivierte Besucher machen dadurch neue, einzigartige musikalische Erfahrungen und lassen sich von der Spielfreudigkeit und Professionalität der Musiker beeindrucken. Dies belegen Verweildauer und enthusiastischer Beifall gleichermaßen. Obwohl die Veranstalter des Museumsuferfestes immer wieder betonen, das Fest sei auf kulturelle Vielfalt ausgerichtet, streichen sie die Fördermittel für "Klang im Kloster". Das ist völlig unverständlich und trifft besonders einkommensschwache Musikinteressierte, die andere kulturelle Angebote oft nicht nutzen können. Entgegen aller Verlautbarungen werden sie von der Teilhabe an Kunst und Kultur ausgeschlossen. Diese soziale Selektion ist unverantwortlich, denn Konzerte sind nicht nur musikalische, sondern zugleich auch soziale Ereignisse. Die TCF GmbH scheint die ursprüngliche Idee des Museumsuferfestes völlig aus den Augen verloren zu haben. Ich hoffe sehr, dass viele Musikbegeisterte Ihrem Aufruf folgen und die TCF GmbH zur Rücknahme ihrer Entscheidung bewegen können. 
Mit freundlichen Grüßen Heinke R.


Hallo Herr Rainer, 

mit Empörung habe ich soeben gelesen, dass die Konzertreihe Klang im Kloster im Rahmen des Museumsuferfestes nicht mehr fortgesetzt werden soll.Die Argumentation der Tourismus und Congress GmbH, das Publikum von "Klang im Kloster" entspreche nicht dem fröhlichen Partypublikum, das mit dem MUF angesprochen werden soll, macht mich sehr wütend. Diese Sichtweise zeigt mir deutlich, dass die MUF-Veranstalter nur an einer oberflächlichen Volksverdummungsveranstaltung interessiert sind. Fressmeilen und Unterhaltungsmusik in hoher Lautstärke mit dicht an dicht gedrängten Bühnen sind also die Veranstaltungen, die in Frankfurt gefördert werden, während die - keinesfalls schlecht besuchten - Klosterkonzerte weggedrängt werden. Das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich besuche die Klosterkonzerte seit Anbeginn und habe festgestellt, dass sie über die Jahre zunehmend gut besucht waren. Zu behaupten, die Finanzierung sei zu teuer, ist lächerlich! Das MUF leistet sich jedes Jahr ein Abschlussfeuerwerk, das mit Sicherheit ein teurerer Spaß ist als 3€ für die Konzertbesucher. Dass man nicht mehr in der Lage ist, dieses musikalische Juwel zu unterstützen, sondern ausschließlich auf leichte Kost ohne Tiefgang setzt, finde ich für eine Stadt wie Frankfurt erbärmlich. Ich sehe im Übrigen überhaupt nicht diesen Publikumsgegensatz. Viele der Konzertbesucher haben doch auch das MUF besucht und umgekehrt. Hier wird ein Zweiklassenpublikum beschworen, das in der Realität gar keinen Gegensatz darstellt. Sicherlich gibt es in Frankfurt viele Angebote für klassische Musik mit dem Schwerpunkt Kammermusik und geistliche Musik.  Die Sparte der Alten Musik ist aber aus meiner Sicht nicht ausreichend vertreten.  Mit den Klosterkonzerten verschwindet dann also eins der wenigen gut platzierten Angebote für dieses Genre. Und Frankfurt wird tatsächlich im Bereich Alte Musik unattraktiver als Mannheim. Wie lächerlich! Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingen möge, die Konzertreihe im Kloster irgendwie zu erhalten. Vielleicht klappt es auch ohne das MUF.  Meine Stimme dürfen Sie gerne an die Tourismus und Congress GmbH weiterleiten. 
Herzlicher Gruß Erika S. B. 

Sehr geehrter Herr Rainer,

ich bin bestürzt zu hören, dass Klang im Kloster 2012 nicht mehr stattfinden soll. Die Konzerte waren immer von außerordentlicher Qualität. Das Museumuferfest ist ein Kulturereignis in Frankfurt und sollte auch in Zukunft ein vielfältiges und hochkarätiges Kulturangebot bieten können.
mit freundlichen Grüßen
Barbara H.
Hallo Allegra,

ich habe über den Plan gelesen, zum Museumsuferfest die Konzerte im Kloster zu streichen.
Ich möchte jedes Wort unterschreiben, welches Sie als Kommentar geschrieben haben. Schade, wieder ein Grund weniger, nach Frankfurt zu kommen. Wegen des brüllenden Einheitsbreis am Main, meide ich eh schon die Ufermeile. Was soll daran schön sein, wenn in Höhrweite sich die Bands in Lautstärke gegenseitig übertrumpfen?
Ins Kloster bin ich immer sehr gerne gagangen.
KLANG statt KRACH!!!
Alle sollen wissen, daß Kulturvielfalt nur dann stattfindet, wenn es einen Gegenpol zum Klangbrei am Main gibt. Klang im Kloster macht glücklich. Es ist Musik, die mit großer Kunstfertigkeit auf echten Instrumenten handgemacht ist, sie ist unvergfälscht und nicht durch Elektronik verzerrt. Es ist jedes mal ein ganz natürliches Klangerlebnis, so natürlich und gesund für die Seele wie ein gutes Bioprodukt!

Sabine M., Frankfurterin, die z.Zt. 90 km nördlich wohnt



Die Klosterkonzerte sind der ruhende Pol des hektischen, lauten Museumsuferfestes und bieten auch für "reifere" Besucher eine enorme Anziehung. Ich würde das Museumsuferfest nicht mehr besuchen, wenn die Konzerte nicht mehr stattfinden. Frankfurt wird wesentlich ärmer ohne dieses "Kleinod",
bitte überdenken Sie diese Entscheidung,
viele Grüße,
Karin H.

 Es wäre schade, ja sehr schade, würde das Festival - aus welchen Gründen auch immer- nicht mehr in diesen schönen Gängen des Klosters durchgeführt werden können.Es wäre ein großer Kulturverlust.
Pastor i.R. Erich H.

 Sehr geehrter Herr Rainer, vielen Dank für Ihre Mail. Ich würde vorschlagen, die Konzerte einfach so weiterzuführen - ohne die Anbindung an das Muserumsuferfest. Es ist doch jedem frei gestellt, wo er seine Zeit verbringen möchte. Gleichzeitig würde ich um die hierfür notwendigen neuen Sponsoren suchen und kämpfen. Ähnlich wie es das Rheingau-Musikfestival macht und im Programm darauf hinweisen. Allegra dankt HeLaBa, Deutsche Bank usw. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und grüße Sie aus der sonnendurchfluteten Rhön in Wildflecken 
Dr. Gerlinde K.


Lieber Herr Rainer, ich  bin sehr zu hören, daß der "Klang im K loster" nicht mehr stattfinden sollte.   Für mich war es der beste Grund das Museumsuferfest zu besuchen, nicht nur wegen der Musik, aber als eine Gelegenheit für junge Künstler sich mal vor dem Publikum ihr Können zu zeigen. Alles Gute
Iris S.



Spenden können Sie an den gemeinnützigen Verein "MusikForum Mannheim e.V. - Zentrum für Alte Musik", der das Festival "Klang im Kloster" mit den Spenden unterstützen wird. Details mehr... weiter

Klang im Kloster 26.-28.08.2011

Über 4500 Besucher kamen an diesem Wochenende zu den Konzerten die am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde stattfanden. Mit dabei waren die Ensembles „Il piglio barocco Frankfurt", „Aquila Ensemble", „Duo Fortepiano" und Annette Wieland (Mezzosopran) mit Katharin O. Brand (Hammerflügel).
In den drei Abendkonzerten drehte sich programmatisch alles um das Thema "Italien". Die Violinistin Swantje Hoffmann eröffnete Freitagabend das Festival mit italienischen und klassischen Geigensonaten. Begleitet wurde sie am Cembalo und Hammerflügel von Florian Heyerick. Am Samstag präsentierte das Ensemble "ASPECTE ZÜRICH" ein Programm mit Musik und Tanz aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Den Schlusspunkt des Festivals bestreitete am Sonntagabend das Trio Michael Schneider (Blockflöte), Sophie Se-Hee-Lee (Viola da Gamba) und Yasunori Imamura (Theorbe).

Download: Gesamtprogramm als pdf (2 MB)

Mit Bezug unseres Newsletters bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand!

mehr... weiter

Pressemeldungen 2011

Eine komponierende Äbtissin und wilde Tänze

Das Duo Hoffmann/Heyerick ...

Die Spezialisten für Alte Musik sind die verdienstvollsten Neuerer der Klassikszene. Niemand hat in den vergangenen Dekaden mehr Entdeckungen gemacht als sie. Durch eigene Ausgrabungen erweiterten sie das Repertoire und eröffneten neue Vergleichs- und Erkenntnismöglichkeiten. Ein in diesen Hinsichten idealtypisches Programm boten Swantje Hoffmann und Florian Heyerick beim traditionellen Festival für Alte Musik "Klang im Kloster" zum Frankfurter Museumsuferfest im Refektorium des Karmeliterklosters.
Die an der Frankfurter Musikhochschule ausgebildete....

30.08.2011 - GUIDO HOLZE (F.A.Z.)

Flöte wie Laute

Klang im Kloster

Zum Abschluss des Festivals für Alte Musik "Klang im Kloster" zelebrierte ein bestens gelaunter Michael Schneider zusammen mit dem sich sonor und sanglich einfügenden Theorbisten Yasunori Imamura und der bezaubernden Gambistin Sophie Se-Hee Lee im Refektorium des Karmeliterklosters einen Brückenschlag vom Frühbarock zu den ausgereiften Formen des Hoch- und Spätbarocks. In der Canzona a tre von Bartolomeo de Selma y Salaverde (1595 bis 1638) waren alle Verzierungen ausnotiert. Doch sie wirkten, als hätten die drei gleichberechtigten Instrumentalisten sie improvisiert, um mit ihnen eine Geschichte ohne Worte aus drei Perspektiven gleichzeitig zu erzählen. Auch die Canzona für Gambe und Basso continuo von Girolamo Frescobaldi (1583 bis 1643) ließ noch deutlich ihre Herkunft aus dem Renaissancelied erkennen....

01.09.2011 - ELISABETH RISCH (F.A.Z)

mehr... weiter

Das sagen die Besucher zum Festival

Termine

Weitere Konzerte