Peter Rainer



Peter Rainer, geboren in Rödelsee in Unterfranken, begann mit acht Jahren Geige zu spielen. Er studierte bis 1992 bei Max Speermann am Hermann Zilcher Konservatorium in Würzburg und folgte dann einer Einladung des russischen Violinpädagogen Dr. Eduard Schmieder an die Southern Methodist University nach Dallas,Texas/USA.

Noch während des Studiums in den USA wurde Peter Rainer 1994 Konzertmeister des internationalen Kammerorchesters iPalpiti in Los Angeles. Gemeinsam mit iPalpiti tritt er bis heute in namhaften Sälen wie der Carnegie Hall in New York und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles auf. 2005 erhielt Peter Rainer eine Auszeichnung von der Stadt Los Angeles für seine Leitung von iPalpiti und seine Verdienste um die Kultur.

Nach seiner Rückkehr aus den USA war er 1996-2000 erster Konzertmeister der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam. Mit acht weiteren Solisten dieses Orchesters gründete er 1998 das Persius Ensemble. Als Leiter dieses professionellen Nonetts hat er drei CDs veröffentlicht. Die CD mit Nonetten von Spohr, Clementi und Mozart wurde vom Berlin-Brandenburg Radio (RBB) als eine der besten des Jahres 2007 ausgewählt.

Peter Rainer ist seit 2001 Konzertmeister der Kammerakademie Potsdam, mit der er auch regelmäßig als Solist auftritt und CD-Produktionen u.a. mit dem Oboisten Albrecht Mayer und dem Mandolinvirtuosen Avi Avital betreut.

Daneben legt er einen besonderen Schwerpunkt auf Kammermusik und gründete 2008 das Merlino Streichquartett und ist seit 2012 Mitglied im Max-Brod-Klaviertrio. Kammermusikpartner, mit denen Peter Rainer zusammen aufgetreten ist, sind u.a. Daniel Hope, Julius Berger, Michael Sanderling, Antje Weithaas, Albrecht Mayer und Sergio Azzolini.

Über seine Konzertauftritte hinaus konzipiert und realisiert er seit vielen Jahren erfolgreich interaktive Konzerte für Kinder: Die Programme sind Kunstgattungen übergreifende Projekte, die fester Bestandteil seines musikalischen Lebens geworden sind.

Als anerkannter Pädagoge unterrichtet er seit 2007 an der Universität der Künste Berlin und dem Julius-Stern-Institut für musikalische Nachwuchsförderung.

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