Rastrelli Cello Quartett in der Johanniskirche Mannheim

9.06.13 | 19:00 Uhr | Mannheim • Johanniskirche Rastrelli Cello Quartett
Crossing Borders Werke von Saent-Saens, Mussorgski, Villa - Lobos, Gershwin, Jobim, Piazzolla
Im Repertoire des Quartetts existiert kein einziges Musikstück, das ursprünglich für vier Celli geschrieben wurde. Die große Ausdruckskraft und Wandlungsfähigkeit von Kira Kraftzoff und seinen ehemaligen Schülern Mischa Degtjareff und Kirill Timofeev erlauben es dem Ensemble, eine große Bandbreite musikalischen Erlebens zu präsentieren. Den hervorragenden und einfallsreichen Arrangements des weißrussischen Cellisten Sergio Drabkin ist es zu verdanken dass sich die vier klassisch ausgebildeten Cellisten zu einem Ensemble zusammengefunden haben das sich auf ganz neues musikalisches Terrain begeben hat. Das Cello kann die Stimme eines Saxophons imitieren oder es klingt wie ein Bandoneon, und doch verschmelzen die einzelnen Instrumente zu einem neuen und unvergleichlichen Gesamtklang.
Karten 20,- Euro (nummeriert), 15,- Euro (unnummeriert) | Tel. 0621 - 8321270 | Online-Ticket und in der Kalmit-Apotheke, Donnersbergstr. 9, 68163 Mannheim. Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei | Abendkasse ab 18 Uhr
Der Name des genialen italienischen Architekts Bartholomeo Rastrelli, der im 18. Jahrhundert die neue Hauptstadt Russlands erbauen sollte, steht Pate für Rastrelli Cello Quartett, das sich seiner Heimatstadt St.Petersburg sehr verbunden fühlt. Sowohl der Leiter des Rastrelli Quartetts, Kira Kraftzoff, als auch zwei seiner Kollegen, Kirill Timofeev und Mischa Degtjareff stammen aus St.Petersburg. Das Rastrelli Cello Quartett hat bereits sechs CD's eingespielt, die sehr unterschiedliche Musikrichtungen präsentieren und einen ausführlichen Überblick über das Repertoire des Quartetts geben. Die CD „Vol. 3 - Cello in Classic" wurde in Russland für den „Record 2008" nominiert und hat den 2. Platz hinter «Pavarotti Forever» Luciano Pavarotti (Universal Music) und vor«Classics: The Best Of» - Sara Brightman (EMI/ SBA Gala Records) zugesprochen bekommen. Das Rastrelli Cello Quartett hat bei mehreren Festivals teilgenommen, unter anderem beim Beethoven Festival in Bonn (2006), dem Cello Festival in Beauvais, Frankreich (2006), dem Rheingau Musik Festival (2009), dem Oberstdorfer Musiksommer (2003, 2007,2009), dem Meadowlark Music Festival in Lincoln/Nebraska (USA 2005,2010), dem Europäischen Music Festival in Sofia, Bulgarien (2005), dem Festival Boswiler Sommer (Schweiz, 2006, 2007,2010), dem Ohrid Summer Music Festival (Mazedonien, 2007,2010), dem Linköping Music Festival (Sweden, 2007), dem Schleswig Holstein Musik Festival (2008), dem Rio International Cello Encounter (Rio de Janeiro, Brasilien, 2008). Nach seinem großen Erfolg in den USA ist das „Rastrelli Cello Quartett" mittlerweile auf der Künstlerliste der New Yorker Musikagentur „Arts Management Group".
"Das Rastrelli Cello Quartett vereint den klassischen russischen Streicherklang mit der ungewöhnlichen Klangwelt neuer Arrangements für Cello Quartett." - Giora Feidman
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Medici-Nacht in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

MEDICI-NACHT
Samstag 22. Juni 2013 • 19.00-22.30 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Genießen Sie Originalmusik von den berühmten Höfen der Familie Medici aus Florenz. In vier Kurzkonzerten und Führungen durch die Ausstellung „Die Medici" (www.medici2013.de) tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Renaissance und des Barock. Die international renommierten Ensembles „Fala Música" (Leitung: Maurice van Lieshout) und „Mannheimer Hofkapelle" (Leitung: Florian Heyerick) präsentieren eine musikalische Reise nach Florenz von der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis ins 18. Jahrhundert. In den Konzertpausen haben die Besucher die Möglichkeit an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen. Das Café rem im Museum Weltkulturen versorgt die Besucher mit einem Angebot an Essen und Getränken.
Karten & Info: Karten zu 29,- Euro (inkl. Führung) in unserem Ticketsystem, Tel. 0621-8321270 und an der Abendkasse: 18-22 Uhr, 50% Ermäßigung für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte an der Abendkasse.
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Die Medici-Nacht wird vom Verein „MusikForum Mannheim - Zentrum für Alte Musik" in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen veranstaltet. Sie ist die Fortsetzung der „Barocknächte", die in Mannheim seit 2007 vom MusikForum Mannheim veranstaltet werden. Mit der Produktionsleitung ist die Agentur ALLEGRA beauftragt.
Die Presse schrieb über die Barocknächte in Mannheim: „...Diese Aufführung dürfte zu den bedeutendsten Mannheimer Musikereignissen der letzten Jahre zählen" (Rheinpfalz 2008) "...das Fest der Stimmen und historischen Instrumente...beglückende Einblicke in die Wunderwelt der Alten Musik" (Mannheimer Morgen 2009) Sie möchten das MusikForum Mannheim unterstützen? Dann lesen Sie hier weiter: Kultur braucht Förderer!
Zum Musikprogramm
Fala música mit Mami Irisawa (Sopran), Martin Erhardt (Organetto), Hans Lub (Fidel), Constance Allanic (gotische Harfe) und Maurice van Lieshout (Blockflöte) spielen um 19 Uhr und 21 Uhr Lieder aus der Zeit von Cosimo de' Medici 'il vecchio' (1389-1464). Virtuose Madrigale und Ballate des Florentinischen Musikers Paolo Tenorista (um 1355-1436/37) kontrastieren in dem Programm von Fala Música mit den eleganten burgundischen Chansons, die aus verschiedenen Handschriften der Jahre 1450-1470 stammen. Eine Verbindung bilden die Lieder des nordischen Komponisten Guillaume Dufay. Dieser Kapellmeister des 1434-1443 in Florenz residierenden Papst Eugenius IV, ein persönlicher Freund von Cosimo de' Medici, komponierte Lieder in italienischem und in burgundischem Stil. Mitglieder der Mannheimer Hofkapelle spielen auf Originalinstrumenten virtuose Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Goedele Heidbüchel & Annette Wieland (Gesang), Swantje Hofmann & Nikolaus Norz (Violine), Johannes Berger (Violoncello) und Florian Heyerick (Cembalo) präsentieren im ersten Konzert (20 Uhr) Werke der bedeutendsten Komponistinnen der Medici-Zeit auf dem Programm. Francesca Caccini zählte zu den besten Sängerinnen ihrer Zeit. Sie begleitete sich stets selbst auf dem Cembalo oder auf der Laute. Neben Jacopo Peri war sie die wichtigste Musiker-Persönlichkeit am Hofe Großherzogs Ferdinando I. de' Medici in Florenz, das zu dieser Zeit eines der wichtigsten Kulturzentren der Welt war. Chiara Margarita Cozzolani (1602-1678) wurde als jüngste Tochter einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Mailand geboren. Die überlieferte Musik weist Cozzolani als eine der bedeutendsten Komponisten in der Mitte des 17. Jahrhunderts aus. Einige der ersten von einer Frau veröffentlichten Instrumentalkompositionen von Isabella Leonarda (1620-1704) runden das erste Programm ab. Im zweiten Konzert des Ensembles (22 Uhr) steht Musik am Hofe der Düsseldorfer Kurfürstin Anna Maria Luisa de Medici (1667-1734) auf dem Programm.
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Fala Música • Musik der Medici
23.06.13 | 17:00 Uhr | Frankfurt/M • Karmeliterkloster Fala Música
Im zweiten Konzert der Aboreihe Klosterkonzerte in Frankfurt am Main präsentiert am 23. Juni das Ensemble Fala Música mit Mami Irisawa (Sopran), Martin Erhardt (Organetto), Hans Lub (Fidel), Constance Allanic (gotische Harfe) und Maurice van Lieshout (Blockflöte) Lieder aus der Zeit von Cosimo dei Medici 'il vecchio' (1389-1464). Virtuose Madrigale und Ballate des Florentinischen Musikers Paolo die Firenze(um 1355-1436/37) kontrastieren in dem Programm mit eleganten burgundischen Chansons aus verschiedenen Handschriften der Jahre 1450-1470. Eine Verbindung bilden Lieder des nordischen Komponisten Guillaume Dufay. Dieser Kapellmeister des 1434-1443 in Florenz residierenden Papst Eugenius IV, ein persönlicher Freund von Cosimo de' Medici, komponierte Lieder in italienischem und in burgundischem Stil.
Cosimo di Giovanni degli Medici, genannt "il vecchio" (1389-1464) lebte, mit Ausnahme vom Jahr 1433, sein ganzes Leben in seiner Heimatstadt Florenz. Sein musikalische Leben nachzuzeichnen bedeutet also eine musikalische Reise nach Florenz in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zu unternehmen. Diese Epoche der Musikgeschichte ist zum einen sehr interessant, zum anderen aber auch, aufgrund der fragmentarischen Überlieferung, nur schwierig zugänglich. Sie erbte aus dem vorigen Jahrhundert eine reiche und für Florenz charakteristische Tradition und endete mit einer Vorherrschaft von Musikern aus Burgund, die eine tiefgreifende Veränderung des musikalischen Geschmacks herbeiführten.
Die Konzertreihe "Klosterkonzerte" erfreut sich seit 1998 einer stetig wachsenden Besucherzahl. Der historische Kreuzgang und das Refektorium bieten dem Zuhörer eine malerische Kulisse. Das mittelalterliche Karmeliterkloster, in dem heute das Institut für Stadtgeschichte residiert, liegt mitten im alten Stadtkern der europäischen Finanzmetropole. Es handelt sich um die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in der Stadt, deren Ursprünge bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück reichen. Mit den Wandmalereien von Jörg Ratgeb aus dem 16. Jahrhundert schafft sie eine wunderbare Atmosphäre zur Musik auf historischen Instrumenten.
Tickets: Tel. 0621 / 8321270 | Online-Ticket
Konzertbeginn immer Sonntags um 17 Uhr: 12.05.2013 • Ardinghello Ensemble 23.06.2013 • Fala música 14.07.2013 • Salomon Ensemble 22.09.2013 • The Early Folk Band 13.10.2013 • Ensemble Stilart
Download: Flyer Klosterkonzerte 2013 (pdf 700 KB)
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Wilhelm Wolf und die Möblierten Herren

30.06.13 | 19:00 Uhr | Mannheim • Lanz-Kapelle Wilhelm Wolf & Die Möblierten Herren
Jazz oder nie
„Wilhelm Wolf & Die Möblierten Herren" widmen sich mit ihrem neuen Programm „Jazz oder nie" der Anfangszeit des Jazz in Deutschland. Neben zahlreichen bekannten Liedern aus den 20er‐ und 30er‐Jahren sowie einigen weniger bekannten, aber höchst amüsanten Stücken hört der geneigte Zuhörer unterhaltsame Geschichten über diese spannungsreiche Zeit des musikalischen Umbruchs. Alles begann mit einer Schallplatte, die ihm ein alter Freund aus Amerika geschickt hatte. Eine völlig neue Musik, nein, eine neue musikalische Zeitrechnung hatte begonnen. Aber während andere Musiker sich bemühten, die neuen amerikanischen Stücke möglichst originalgetrau nachzuspielen, versuchte Wilhelm Wolf mit seinen „Möblierten Herren" den neuen Sound auf die deutschsprachigen Lieder zu übertragen. Zunächst unbeholfen und hölzern wie alle deutschen Musiker, die in dieser Zeit versuchten, Jazz zu spielen, probten sie im heimischen Keller, bis sie ihren ganz eigenen Stil entwicklten und zu geheimen Stars ihrer Zeit wurden. Stars, weil der Jazz schon bald unglaublich beliebt war, und geheim, weil den konservativen Kreisen diese „Negermusik" ein Dorn im Auge war. Und als schließlich die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, begann ein gefährliches Versteckspiel, das allerdings nicht ohne Komik blieb....
Besetzung: Wilhelm Wolf - Gesang Michael Kolotuchin - Klarinette, Saxophon, Querflöte Michael Dalecke - Klavier Thomas Bugert - Kontrabass Niclas Schmidt - Schlagzeug
Karten: 15,- Euro | Tel. 0621 - 8321270 | Online-Ticket und in der Kalmit-Apotheke, Donnersbergstr. 9, 68163 Mannheim. Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei | Abendkasse ab 18 Uhr
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ALLEGRA macht nicht nur Musik

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