Kammermusik von Pietro Nardini

Auch „eiskalte Fürsten und Hofdamen“ habe er mit seinem Geigenspiel zu Tränen gerührt, sagte der schwäbische Dichter Chr. Fr. D. Schubart von Pietro Nardini (1722-1793). Charles Burney sagt über ihn: “Er (Nardini) scheint mir der beste Violinspieler in ganz Italien zu sein, und nach meinem eigenen Gefühle und Urteile ist sein Stil delikat, gut gewählt und sehr gefeilet“ (aus „Tagebuch einer musikalischen Reise“).In diesem Programm handelt es sich zum größten Teil um bisher unveröffentlichte Werke des berühmten Geigenvirtuosen. Nardini, der Schüler Tartinis war, spielte als Konzertmeister am Florentinischen Hof. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Flötisten Niccolo Dothel, spielte er häufig Kammermusik, die er eigens zu diesem Anlass komponierte. Berühmt sind die ausgezierten Adagio-Sätze in den Violin- und Flötensonaten, die sogenannten „Adagios brodès“. Virtuos und galant mit der typisch italienischen Kantabilität versehen lässt diese Musik keinen kalt!

Weltersteinspielung mit Kammermusik von Nardini erscheint 2010 mit musica solare: Hörbeispiele
mehr... weiter

Tonspuren

Das Ensemble "musica solare" hat 2010 seine eigene Konzertreihe „Tonspuren" begonnen, bei der ausschließlich unbekanntere Komponisten in unterschiedlichen Besetzungen gespielt werden. Die „Tonspuren" finden jeweils am dritten Montag im Monat um 20.00 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe statt.

mehr... weiter

Auf der Suche nach dem Klang - Kinder- & Familienkonzert

Auf der Suche nach dem Klang
Rheinaufwärts nach Mannheim zur berühmten Hofkapelle unter Karl Theodor von der Pfalz

Mannheim - dieser Name klang Musikern um 1750 in den Ohren, denn hier gab es eines der bekanntesten und berühmtesten Orchester Europas. Wer wollte da als freier Musiker nicht eine Anstellung finden? Ein festes Soler war zu dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit und die Musiker kamen aus ganz Europa um an der berühmten Hofkapelle von Karl Theodor eine Anstellung zu finden. Selbst Wolfgang Amadeus Mozart bewunderte die schwungvollen Konzerte und spielte wohl auch mit dem Gedanken, selbst in Mannheim anzuheuern.
Was aber war das besondere an diesem Orchester und welche Komponisten haben für das Orchester komponiert? Was war die „Mannheimer Rakete" und wieso spricht man hier von einem Wandel in der Musikgeschichte. Wir hören Werke von Cannabich, Stamitz und Holzbauer die alle an der Geschichte dieses Orchesters mitgeschrieben haben.

Mit dem Schiff machen uns auf den Weg nach Mannheim. Unterwegs machen wir Rast in verschiedenen Orten, hören Musik und versuchen am Ende selbst eine Anstellung in diesem Orchester zu bekommen.

Ein unterhaltsamer Nachmittag für Familien und Kinder.

Moderatorin: Sabine Wolf

Ensemble musica solare: Darja Großheide (Traversflöte), Ulrike Neukamm (Oboe), Katharina Brahe (Fagott), Gabriele Nußberger (Violine), Gudrun Höbold (Violine), Joseph Ballantyne(Viola), Evelyn Buyken (Violoncello), eventuell plus Kontrabass

mehr... weiter

Auf der Suche nach dem Stern

Oder wie Fortunato ein musikalisches Feuerwerk zum Himmel schickt

Mannheim - dieser Name klang Musikern um 1750 in den Ohren, denn hier gab es eines der bekanntesten und berühmtesten Orchester Europas. Die Musiker strömten nach Mannheim um eine Anstellung zu bekommen. Selbst Wolfgang Amadeus Mozart bewunderte die schwungvollen Konzerte und spielte wohl auch mit dem Gedanken in Mannheim anzuheuern.
In diesem Jahr wünschte sich der Fürst eine ganz besondere Komposition zum Weihnachtsabend. Er wollte seinen Freunden und Gästen etwas Neues präsentieren. Davon hatte auch Fortunato gehört, der Küchenjunge, der sich nichts sehnlicher wünschte als ein Instrument zu spielen. Etwas ganz Neues sollte es sein hatte der Fürst verlangt und es sollte unbedingt zum Feuerwerk passen. Da hatte Fortunato eine ganz außergewöhnliche Idee....

Ein Weihnachtskonzert für Familien und Kinder.

Moderatorin: Sabine Wolf

Ensemble musica solare: Darja Großheide (Traversflöte), Ulrike Neukamm (Oboe), Katharina Brahe (Fagott), Gabriele Nußberger (Violine), Gudrun Höbold (Violine), Joseph Ballantyne(Viola), Evelyn Buyken (Violoncello), eventuell plus Kontrabass

mehr... weiter

Weitere Programme

Fabelhaft
Fabeln von Fontaine, Gellert, Lessing, Äsop, Brecht, Pfeffel u.a.
Musik von Leclair, Couperin, Biber, C.Ph.E. Bach, Corelli, J.C.F. Bach u.a.
mit Marita Breuer (Sprecherin), Darja Großheide (Flöten), Gabriele Nußberger (Violine), Willi Kronenberg (Cembalo

Dolcezze e bizzarrie del '600 italiano
Werke von G.B. Buonamente, G. Frescobaldi, G. Strozzi, G.B. Fontana, M. Uccellini und D. Castello
mit Sergio Balestracci (Flauti dolci), Darja Großheide (Flauti dolci), Rainer Johannsen (Fagott), Willi Kronenberg (Cembalo)

mehr... weiter

Termine