Zum 300. Geburtstag von Ignaz Holzbauer
Ignaz Holzbauer wurde am 17. September 1711 in Wien geboren. Die Stelle des Kapellmeisters am Mannheimer Hof hatte er von 1752-1783 inne und war in dieser Zeit als Komponist für den gesamten Musikbereich der Hofmusik des Kurfürsten Carl Theodors zuständig. Damit gelang dem Kurfürsten ein Glücksgriff, denn Holzbauer zählte zusammen mit Johann Christian Bach, Nicolo Jommelli und Johann Adolf Hasse zu den namhaftesten Opernkomponisten seiner Zeit. Im hohen Alter von 72 verstarb Holzbauer am 7.04.1783 in Mannheim.
Wolfgang Amadeus Mozart schrieb über Holzbauer: "die Musick von Holzbauer ist sehr schön, die Poesie ist nicht werth einer solchen Musick. am meisten wundert mich, daß ein alter Mann, wie Holzbauer (66 Jahre), noch so viel geist hat; denn das ist nicht zu glauben was in der Musick für Feuer ist" Programmbeispiele Ouverture aus der Oper "Günther von Schwarzburg" Sinfonia in Es , Opus 4,3 Allegro ma non troppo - Adagio - Menuetto - La Tempesta del Mare (Hörbeispiele - Live auf dem Demovideo "Die Wiedergeburt der Mannheimer Hofkapelle") Mannheimer Hofkapelle; Leitung: Florian Heyerick mehr...
|
Zum 250. Todesjahr von Anton Fils
Am 14. März jährt sich 2010 zum 250. Male der Todestag von Anton Fils. Anton Fils wurde am 22. September 1733 in Eichstätt als Sohn eines Violoncellisten und Cammer Portier am dortigen Fürstbischöflichen Hof geboren. Fils besuchte das Gymnasium und studierte wohl Theologie und Jura. Über seine musikalische Ausbildung ist nichts bekannt. Am Mai wurde 1754 er als Violoncellist offiziell an der Mannheimer Hofkapelle angestellt. Bereits 1757 heiratete er in Mannheim Elisabeth Range, im Quadrat F 4 kauften sich die jungvermählten Eheleute ein Haus. Das junge Glück hielt nicht lange, mit 27 Jahren verstarb Fils am 14.03.1760 in Mannheim.
Der Zeitgenosse Christian Daniel Schubart schrieb: „Ich halte ihn für den besten Synphonienschreiber, der jemahls gelebt hat. Pracht, Volltönigkeit, mächtiges allerschütternde Rauschen und Toben der Harmoniefluth; Neuheit in den Einfällen und Wendungen; sein unnachahmliches Pomposo, seine überraschenden Andantes, seine einschmeichelnden Menuetts und Trios, und endlich seine geflügelten laut aufjauzenden Prestos – haben ihn bis diese Stunde die allgemeine Bewunderung nicht rauben können.“ Programm Cellokonzert C-Dur und Sinfonie Es-Dur von Anton Fils (1733-1760) Sinfonia in F-Dur von Christoph Graupner (1683-1760) Capricen für Cello solo von Joseph-Marie-Clément Dall'Abaco (1710-1805) Konzert für 2 Lyren und Orchester von Joseph Haydn (1732-1809); Bearbeitung für 2 Flöten Mannheimer Hofkapelle Solistin: Kristin von der Goltz (Violoncello) Leitung: Florian Heyerick mehr...
|
Mannheimer Hofkapelle zum 250. Todesjahr von Christoph Graupner
Christoph Graupner (1683-1760) war der erfolgreichste Kapellmeister seiner Zeit im deutschsprachigen Gebiet. Nur ein kleiner Teil seines Werkes ist jedoch bisher aufgenommen oder herausgegeben worden. Seine zahllose Cembalowerke, 86 Ouvertüren, 44 Konzerte, 3 Opern und mehr als 1400 Kirchenkantaten wollen deshalb dringend aufgeführt und gehört werden. Es ist nun höchste Zeit für die Wiederentdeckung des gesamten Werkes von Christoph Graupner, der im Jahr 2010 sein 250. Todesjahr hat.
Wir bieten Ihnen als Veranstalter eine breite Palette vom Gesprächskonzert, Kantatenkonzert bis zur Aufführung seiner Oper "Dido, Königin von Carthago" an. Viele Werke Graupners werden im Jahr 2010 wieder erstmals zu hören sein. Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick Honorar: ab 4.000,- Euro mehr...
|
Wiedergeburt der Mannheimer Hofkapelle |
Mannheimer Schule und ihre Einflüsse auf Europa |
Die fürstlichen Höfe von Mannheim und Darmstadt |
Barocke Suiten und Concerti |
Familie Bach |
Meister des Barock |
Musik aus London und Paris zur Mozarts Zeit |
Das Deutsche Seicento |



nach oben