Pressemeldung zu "Arie antiche"

Lauter Glücksfälle
Von Monika Lanzendörfer
...Auch dies ist wiederum ein "Glücksfall": Sie (Annette Wieland) überschreitet mit Wonne die Grenzen zwischen Vitalität und Pathos, pendelt zwischen hoch Artifiziellem und vergnüglicher Schlichtheit. Und wählt vielfältige Nuancen duftiger, heiterer, andächtiger Klangfarben. (Mannheimer Morgen 2.11.2009)

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Programm & Hörbeispiele aus "Arie antiche"

Livemittschnitt vom 31.10.2009

Giovanni B. Pergolesi (1710-1736) - Se tu m'ami
Alessandro Scarlatti (1660-1725) - Son tutta duolo
Antonio Caldara (1671-1763) - Sebben, crudele
Domenico Scarlatti (1685-1757) - Sonate C-Dur K 132, Sonate h-Moll K 27
Domenico Scarlatti - Consolati e spera!
Severo de Luca (um 1600) - Non posso disperar
Benedetto Marcello (1686-1739) - Quella fiamma che m'accende

Pause

Antonio Caldara - Come raggio di sol
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) - Präludium e-Moll op. 35,1
Giovanni Battista Bassani (1657-1716) - Seguita a piangere
Francesco Durante (1684-1755) - Vergin tutt'amor
Felix Mendelssohn-Bartholdy - Präludium & Fuge D-Dur op.35,2, Präludium h-Moll op. 35,3
Niccolò Piccinni (1728-1800) - Se il ciel mi divide

Katharina O. Brand spielt auf einem Hammerflügel des Reiss-Engelhorn-Museums von Conrad Graf (1782-1851, Wien)

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Demo-Video Kindermusiktheater Zwitschermaus

Hier sehen Sie Auszüge aus einem Live-Konzert vom 20. Juni 2009

Kindermusiktheater Zwitschermaus

Der Tanz der Buchstaben

...Tatsächlich kam das kurzweilige und abwechslungsreiche Konzert bei den Kindern sichtlich gut an. Schließlich haben sie mit ihrem interdisziplinären Konzept der Verbindung von Musik, Entertainment, Buchstabenlernen und Geschichten hören über die Welt der Tiere eine Marktlücke entdeckt, mit der sie sicher auf Tour gehen und noch viele Erfolge auch außerhalb von Mannheim ernten können. (Mannheimer Morgen 1.7.2009)
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CD - Goethe, ein musikalischer Banause?

In memoriam Elsbeth Janda

Im großbürgerlichen Palais am Weimarer Frauenplan hörte man Zelter, nicht Schubert. Sanfte Kerzen liebte der Olympier, nicht lodernde Fackeln. Musiker, die zum Grund der Gedichte vordrangen, waren ihm nicht geheuer.
Elsbeth Janda, die bekannte Schauspielerin, TV-Moderatorin und unvergeßliche Vorleserin der Briefe der Lieselotte von der Pfalz, hat geschnüffelt und gestöbert in den Abstellkammern des Goetheschen Anwesens und in geheimen Herzkammern der Zeitgenossen. Elsbeth Jandas Witz ist eine Kanone, die jedes Zwerchfell erschüttert.

Die Mezzosopranistin Annette Wieland und die Pianistin Susanne Wendel sorgen für die klangliche Illustration der Texte und widmen sich dabei jenen Vertonern, sie sowohl zu Goethes Lebzeiten als auch später der großen Lyrik des Dichterfürsten ein musikalisches Gewand anpaßten. Der Reiz des musikalischen Sittenbildes aus Weimar liegt im verblüffend witzigen Gegensatz zwischen dem Unverstand eines Genies und der Genialität nachschaffender Komponisten.

Goethe - ein musikalischer Banause? Eine solch respektlose Frage darf man wohl nicht stellen? Oder vielleicht doch?


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